After-Demo-Zusammensein mit Küfa
Am Samstag sehen wir uns alle auf der Straße bei der Demo zum Prozessauftakt im Budapestverfahren in Düsseldorf! Nach der Demo ist das LZ geöffnet und es gibt lecker Küfa! Kommt vorbei zum Aufwärmen, Vernetzen und Austauschen :)
Hier lest ihr nochmal den Aufruf:
Antifaschismus verteidigen! Am Samstag den 10.1.26 um 17 Uhr nach Düsseldorf auf die Straße zum Prozessauftakt des Budapest-Verfahrens in Düsseldorf!
Die größte Repressionswelle gegen Antifaschist*innen seit Jahrzehnten rollt weiter. Am 13. Januar 2026 startet am Oberlandesgericht in Düsseldorf-Hamm der nächste Prozess im Rahmen des sogenannten Budapest-Komplex. Es findet gerade eine regelrechte Prozesslawine gegen Antifaschist:innen statt. Ihnen allen wird u.a. vorgeworfen an körperlichen Auseinandersetzungen mit Neonazis am sogenannten "Tag der Ehre" in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Dabei wird der Vorwurf des versuchten Mordes herbeifantasiert. Maja wurde illegaler Weise an Ungarn ausgeliefert und steht dort aktuell in Budapest vor Gericht, in Dresden hat ebenso ein Prozess gegen mehrere Antifaschist:innen begonnen, in München wurde Hanna mit fadenscheiniger Argumentation schon verurteilt.
Seit Monaten sitzen die sechs jungen Antifaschist*innen Paula, Nele, Emmi, Moritz, Clara und Luca in Untersuchungshaft, deren Prozess nun beginnt.
Schon die anderen Verfahren gegen Antifaschist*innen haben gezeigt: Es werden absurde Tatvorwürfe gezimmert, die dem Gericht ausreichten, um Menschen jahrelang wegzusperren.
Diese Prozesse sind ein offener Angriff. Es soll ein Exempel statuiert werden, das andere abschrecken soll und antifaschistisches Engagement kriminalisiert und diskreditiert. Ungarische und deutsche Behörden machen eine regelrechte Jagd auf Antifaschist*innen, die im Rahmen der Hetze gegen alles Linke und antifaschistische Politik im Speziellen zu sehen ist. Während extrem Rechte in Europa und der ganzen Welt offen ihre Menschenverachtung propagieren und gegen missliebige Menschen aktiv vorgehen, wird sich an denen abgearbeitet, die dagegen kämpfen.
Deshalb stehen wir an der Seite der Angeklagten!
Wir machen klar: Wir lassen uns weder abschrecken, noch spalten!
Antifaschismus ist nicht kriminell, sondern notwendig!
Wir sind solidarisch mit allen Angeklagten und verfolgten Antifas! Lasst uns den sechs Genoss*innen hier in NRW zeigen, dass wir sie nicht allein lassen!
Alle zusammen gegen den Faschismus!