Straße, Wahl, Widerstand - Linke in Kolumbien

Gruppe: iFuriosi

In Kolumbien entscheiden die Wähler*innen Ende Mai zwischen dem linken Iván Cepeda und den Ultrarechten.
Ein Blick zurück und nach vorne: der Wahlkampf war geprägt durch die Themen Sicherheit, soziale Verteilung und Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen im bewaffneten Konflikt.  
Dabei geht es neben den innenpolitischen Dynamiken auch um wachsenden internationalen Druck und geopolitische Spannungen, die Einfluss auf Kolumbien und die Region nehmen. Trump droht mit Vernichtung, Kuba und Venezuela leiden unter Blockaden und Überfällen aus den USA, in Pazifik und Karibik werden wöchentlich Schiffe bombardiert – Überlebende erzählen von traumatischen Situationen.
In vielen lateinamerikanischen Ländern erstarken rechte Kräfte erneut, während progressive Regierungen und soziale Bewegungen zunehmend unter Druck geraten. Was bedeutet diese Entwicklung für feministische Kämpfe, indigenen und Afro Bewegungen? Welche Strategien des Widerstands entstehen?

Die Referentin Ani Diesselmann lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Kolumbien


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